Orleshäuser Dorfzeitung  

 In eigener Sache…(fr) Am 10. November 2006 fand - auf Initiative und Einladung des Ortsbeirates und der Orleshäuser Vereine - der erste Bürgertreff im "DGH" statt.  40 Bürger/innen hatten sich versammelt um die Geschicke, Ereignisse, Besonderheiten und Notwendigkeiten des Dorflebens miteinander zu besprechen. Auch ein Rückblick des Ortsbeirates auf die Aktionen des Jahres 2006 fehlte nicht. So konnte eine Menge Ideen gesammelt, geordnet und in feste Formen gegossen werden. Erstmals wurde auch von der "Orleshäuser Dorf-Zeitung" (ODZ) gesprochen. Im Februar 2007 lag die "Ausgabe-Nr. 1" - kostenlos zugestellt - in allen Orleshäuser Briefkästen.  Die inzwischen behandelten Themen reichen vonden jahreszeitlichen Festen und Vereins-Aktionen über die Vorstellung von Firmen-Porträts bis zu Verkehrsfragen… Jede/r ist aber eingeladen, eigene Beiträge aus oder über das Dorfgeschehen bei zusteuern, der Redaktion anzubieten.  Da das Bessere des Guten Feind ist, arbeiten auch wir ständig an der Vervollkommnung der Themenauswahl und Gestaltungsform unserer Dorf-Zeitung. Die Interessen unserer Bürger/innen und die Pflege der Dorfgemeinschaft genießen dabei stets Priorität...  

Orleshäuser Dorfleben

 

 

Projekt Mehr-Generationen- Dorfplatz 

 

Nochmals ein Dank an alle Helfer und Firmen die beim Bau des Dorfplatzes mitgewirkt haben.  

 

Bei den bisherigen Presse-Artikeln konnte man nicht entnehmen, wer eigentlich den schönen neuen Dorfplatz gebaut hat – und  das wollen wir hiermit nachholen. Nachfolgenden eine Auflistung, sortiert nach geleisteten Stunden, von der Mannschaft die am Bau des Dorfplatzes mitgewirkt haben:  

 

K.Hüther, F.Moser, G.Hauer, P.Chercoles, S.Rothe, W.Tetzlaff, R.Türck, M.Harris, J.Savarino, K.H.Schneider, T.Savarino, H.Weiser, CH.Lauf, B.Harris, M.Chercoles, G.Letmathe, A.Hamm, A.Dobritz, B Gutmann,  

 

Sie haben insgesamt bis zu 850 ehrenamtlichen Stunden in Vorbereitung und den Bau des Dorfplatzes investiert – jede/r nach ihre/seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten.  Es wurde gemessen, gebaggert, geschaufelt, gebohrt, ohne Ende gepflastert, geschippert, lackiert, gepflanzt (sicher, auch ab und zu telefoniert, gerechnet , diskutiert, und gemailt), aber dabei auch ‚geschwätzt‘ und gelacht…

Die oben genannten Orleshäuser verdienen einen besonderen Lob: weil sie mit einem vollen Einsatz und mit viel Energie für eine komplette Fertigstellung des ganzen Projektes gesorgt haben. Sie waren praktisch bei jedem Wetter einsatzbereit und immer wieder kamen mit eigenen Verbesserungsvorschlägen, die auch meistens zügig umgesetzt worden sind. Auseiner leeren, asphaltierten Fläche mitten im Dorf wurde binnen eines Jahres ein neuer Dorfplatz gebaut, den sowohl Kinder, als auch ältere Menschen und ganze Familien schon jetzt gerne nutzen. Trotz anfänglicher Skepsis im Ort wurden viele verschiedene Schwierigkeiten mit vereinten Kräften  bewältigt  und über das Ergebnis kann sich das ganze Dorf freuen.

Ein Dankeschön muss man auch dem Sportverein aussprechen, weil er seine Räume und Ausstattung im Sportheim während des Bauens zu Verfügung stellte. Die Planung des Projektes hat die Architektin Anette Schött großteils ehrenamtlich übernommen. Bei technisch schwierigen Arbeiten haben auch verschiedene Firmen oder kleine Unternehmen kostenfrei ausgeholfen: Steinmetz-Betz, Gärtnerei-Buss, Gärtnerei-Sandmann, Bauhof, FWO.

Das Projekt ‚Mehrgenarationenplatz‘ wurde vom Hessischen Familienministerium mit einer Summe von 25 000,-Eur gefördert; die Summe hat OB-Orleshausen für das Projekt dank der eigenen Initiative gewonnen. Der Preis des neu gebauten Dorfplatzes ist zwar 25 000,-EUR, aber sein Wert, nicht nur finanziell, sondern langfristig für den ganzen Ortbetrachtet, ist wesentlich höher.

Hana Schwenger, Ortsvorsteherin

 

 

 

 

Stallweihnacht an Heilig Abend in Orleshausen.

Seit 2006 gibt es den „Lebendigen Advents-Kalender“ in Orleshausen, der sich großer Beliebtheit erfreut. Die Vorarbeiten dafür haben schon Mitte November mit dem Backen der Plätzchen in der „Weihnachtsbäckerei“ begonnen. Unter der Leitung von Jutta und Karl-Heinrich wurde das leckere Naschwerk für den „Lebendigen Advents-Kalender“ und die „Nikolaus-Geschenkpäckchen der Senioren/innen“ gebacken. Am Samstag, vor dem 1. Advent, wurde der Weihnachtsbaum „am Kreuz“ geschmückt.  Die Idee des Adventskalenders ist es, in besinnlicher Adventszeit die Vorfreude auf das Weihnachtsfest gemeinsam im Dorf an den Adventssonntagen zu erleben. Es wird gemeinsam gesungen (Liedhefte sind vorhanden), es werden weihnachtliche Gedichte vorgetragen und Geschichten erzählt. Hin und wieder wird musiziert. Heiße Getränke und kleine Leckereien werden gereicht. Auch ist dies eine willkommene Gelegenheit, weitere Mitbürgerinnen und Mitbürger näher kennen zu lernen. Zum Abschluss gibt es am 4. Advent im jährlichen Wechsel eine lebendige Krippe oder eine Waldweihnacht.In diesem Jahr war der Abschluss an Heilig Abend. Das „Orleshäuser Dorfleben“ organisierte auf dem Hof der Fam. Schneider eine Stallweihnacht mit lebendiger Krippe, Krippenspiel und Weihnachts-gottesdienst. Pünktlich zum Beginn des Gottesdienstes, den Herr Pfarrer Truschel gestaltete, fanden sich über 200 Besucher auf dem Hof im Hohlweg ein um sich gemeinsam auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Die Orleshäuser Kinder führten unter der Leitung von Frau Weyel-Bietz ein Krippenspiel auf.  Im Stall war zwischen den Tieren die Krippe mit Maria und Josef aufgebaut. Am Ende des Gottesdienstes konnten sich die Besucher mit einem Becher Glühwein oder Apfelsaft aufwärmen und eine Kerze mit dem Friedenslicht aus Bethlehem mit nach hause nehmen. Einen besonderen Dank an alle, die diesen Gottesdienst mitgestaltet und beim Auf- und Abbau  geholfen haben.

 

 

Fuß- und Radweges Orleshausen / Büches Eröffnet 

 

am 30. Okotober wurde der Fuß- und Radweg  feierlich eröffnet. Damit wird endlich die Anbindung von Orleshausen in Richtung Büches bis zum Wirtschaftsweg realisiert, der durch das Rückhaltebecken nach Düdelsheim führt. Die dann noch verbleibende Reststrecke - vom Wirtschaftsweg entlang der Straße nach Büches undzum Vulkanradweg- Anschluss in Richtung Büdingen - soll im Rahmen der geplanten Ortsumgehung Büches gebaut werden. Leider war die Wunsch-Route vieler Bürgerinnen und Bürger, den Weg direkt neben der Straße zu bauen, aus finanziellen Gründen nicht möglich. Diese Variante hätte etwa das Zweieinhalbfache gekostet. Es war insgesamt ein zeitraubendes und sehr hartes Stück Arbeit, die Interessen der Orleshäuser/innen durchzusetzen. Gerade auch vor dem Hintergrund der momentan sehr angespannten, finanziellen Lage der Stadt Büdingen. Bis zum Sommer dieses Jahres stand der Bau - trotz vorliegendem Bewilligungsbescheid durch das Land Hessen - in Frage.


 

Denn das Vorhaben wäre beinahe, in einer Finanzausschuss-Sitzung im Juni innerhalb der Haushalts-beratungen, gestrichen worden. An dieser Stelle gilt nochmals ein ausdrücklicher Dank den Orleshäuser Bürgern/innen, die in dieser entscheidenden Sitzung Präsenz zeigten und sich für den Bau des Fuß- und Radweges eingesetzt haben! Mit der fertig gestellten neuen Verbindung haben die Orleshäuser/innennun endlich die Möglichkeit, gefahrloser nach Büches, über das Staubecken nach Düdelsheim oder entlang des Seemenbaches nach Büdingen zu kommen. Auch für unsere Bahnreisenden bedeutetes etwas mehr Sicherheit, wenn sie von Büches aus zur Arbeit, in die Schule oder z. B. auch zum Jugendkultur-Bahnhof Bleichenbach fahren möchten. Letzterer wird vom Evangelischen Dekanat Büdingen betrieben und ist deshalb auch für Orleshäuser Jugendliche geöffnet! Der neue Weg bedeutet aber für die Orleshäuser/innen nicht nur ein Stück mehr Verkehrssicherheit sondern auch Lebensqualität, egal ob man nun mit dem Rollator spazieren gehen oder einen kleinen Ausflug zum Glauberg unternehmen will.

Orleshäuser Dorfleben

Michael Harris   

 

AUS DER GUTEN, ALTEN ZEIT. . .Erzählt von Anton Ditzinger - Lehrer von 1961 bis 1977 - an der 1-klassigechule in Orleshausen

 

Der erste Unterrichtstag, nach meinem 1. Staatsexamen, war der 12. April 1961. Nach kurzer Vorstellung durch den Vorgänger stand ich erstmals vor den Kindern der 1-klassigen Volksschule Orleshausen: 39 Schülerinnen und Schüler vom 1. bis zum 8. Schuljahr. Hatte ich mir das gewünscht? Wohl kaum. Eher rechnete ich mit einem Einsatz als Lehrer an einer Stadtschule, hauptsächlich zuständig für eine bestimmte Jahrgangsklasse. Denn „Junglehrer“ sollten - wegen der schwierigen Aufgabe - nicht mehr an wenig gegliederten Schulen eingesetzt werden. Mein Vorgänger hatte seine Versetzung in ein größeres, gegliedertes Schulsystem beantragt. Andere Lehrer waren kaum bereit zu einem Einsatz an einer 1-klassigen Schule, die wohl auch nicht mehr lange bestehen würde. Man denke an die einsetzende Zentralisierung der Schulen im ländlichen Raum. Also entschied sich das Schulamt für einen frisch examinierten Lehrer zur Wahrnehmung der besonderen Aufgabe. Die Überlegung: Entweder wird er bald kapitulieren oder mit Eifer und Pflichtbewusstsein die Anforderungen erfüllen. Ich war entschlossen, meiner Aufgabe gerecht zu werden. Es dauerte etwa 2 bis 3 Tage, bis ich die Klasse einigermaßen im Griff hatte. „Schwimmen Sie sich ersteinmal frei!“, hatte mir der zuständige Schulrat - auch neu im Amt -geraten. Das tat ich und kann rückschauend sagen, dass ich wohl den richtigen Beruf gewählt hatte. Soviel war zu tun! Einarbeitung in die verschiedenen Stoffgebiete, minutiöse schriftliche Fixierung des Unterrichtverlaufs für den nächsten Schultag, Stoff- Verteilungspläne aufstellen und umsetzen, Schwerpunkte für das Zusammenwachsen der so unterschiedlichen Jahrgänge erarbeiten. Dazu als Schulleiter: die Unterrichtsmittel verwalten, von der Dorfgemeinde genügend Geld erbitten zur Beschaffung von Lehrmittelnund Inventar. Kurzum: Die Aufgaben forderten mich voll und ganz als „Alleinstehender Lehrer“ (so lautete meine Berufsbezeichnung als Leiter der 1-klassigen Volksschule - später Grundschule Orleshausen). Das 2. Staatsexamen konnte ich im Frühjahr 1964 mit gutem Ergebnis an meiner Schule in Orleshausen ablegen. Es hatte zur Folge, dass in den nächsten 3 Schuljahren 6 Pädagogik-Studenten und -Studentinnen in Zweiergruppen ihr 6-wöchiges Landschulpraktikum (ich hatte meines an einer 6-klassigen! Landschule durchführen können) absolvierten. Einige Begebenheiten sollen nun die letzten Jahre an der 1-klassigen Schule illustrieren. Am ersten Schultag 1961 schrieb ich meinen Vor- und Nachnamen in großen Buchstaben an die Tafel. Ich kam aber nur bis zum 4. Buchstaben meines Nachnamens. Kichern und allgemeine Unruhe zwangen mich inne zuhalten und den Kindern zuzuwenden. Besonders die 12- bis 14-Jährigen schienen sich köstlich zu amüsieren. Durch meinen strengen Gesichtsausdruck ließ sich für kurze Zeit die Ruhe wiederherstellen und ich konnte meinen Namen zu Ende schreiben. „Gott sei Dank, da kam ja noch etwas! “So lautete die Aussage einer damaligen Schülerin (wie mir später berichtet wurde), worüber ich noch heute schmunzeln kann. (Ende Teil 1 - Fortsetzung folgt.)

 

 

HONIGSCHLEUDERN an der Vogelschutzhütte Orleshausen  

(kj) - Am Samstag, dem 10. Juli2 010, veranstaltete die „Natur- und Vogelschutzgruppe Orleshausen“, gemeinsam mit dem „Bienenzuchtverein Büdingen“, das diesjährige Honigschleudern an der Vogelschutzhütte. Siegmar Nos hatte am Morgen - mit seinem Vereinskollegen Rolf Woelke aus Vonhausen - in seinen Bienenständen die Honigwabengeerntet. Der Standortliegt, etwa 300 Meter von der Vogelschutzhütte entfernt, in den Orleshäuser Streuobstwiesen. Die „Ernte in Waben“ brachten sie, mit der erforderlichen Schleuder-Aurüstung, zum Veranstaltungsplatz „Vogelschutzhütte“. Dort begann am Nachmittag (14.00Uhr, wie in der ODZ angekündigt) die Demonstration „Honigschleudern“. Trotz extremer Temperaturen von bis zu 35° Celsius, fanden sich zu unserer großen Freude viele Kinder, in Begleitung ihrer Eltern, ein. Nachdem Horst Woelke(Imker) über seine Passion, die Honigbienen und deren große Bedeutung in der Natur informiert hatte, wandte sich Siegmar Nos an die Kinder mit der Frage: „Wer möchte denn gerne beim Honigschleudern mithelfen?“ Lautstarke Zustimmung und viele hoch gereckte Arme waren die klare Antwort... Fleißig und sehr konzentriert gingen die Kinder daran, mit dem Stockmeißel das Wachs von den Honigwaben abzustreifen. Anschließend wurden sie in die Honigschleuder (in die vier Waben hineinpassen) eingesetzt. Über einen Drehgriff wurde die Muskelkraft auf die Schleuder übertragen. Durch zunächst langsame, dann ständig schnellere Drehungen der Wabentrommel, stellte sich der erwünschte Erfolg bald ein. Honig floss in Strömen... Eine ganz besondere Überraschung war der Besuch der „Hessischen Honigkönigin“ Franziska Schneider aus Büdingen-Aulendiebach, die auch viele Fragen zur Imkerei, zur Honig-Gewinnung und der großen Bedeutung der Honigbienen für die Natur, beantwortete. Sie wies neben dem hohen gesundheitlichen Stellenwert des Honigs aber auch auf die Gefährdung der Bienen durch „gen-manipulierte“ Ackerfrüchte, Pestizide und das Abholzen von letzten Sträuchern und Bäumen hin. Ohne Bienen gibt es z.B. keine Bestäubung der Nutzpflanzen und Obstkulturen... Die Folge sind empfindliche Ernteausfälle! Für die Kinder hatte Franziska I. honigfarbige, lustige Mützen mitgebracht, die gern angenommen wurden. Danach entwickelte sich ein lebhafter Meinungsaustausch, der von der erschienenen Presse (ODZ und Kreisanzeiger) interessiert aufgenommenwurde. Natürlich wollte und sollte der geschleuderte Honig auch verkostet werden. Besonders begeistert griffen die Kinder zu, als frische, mit Honig bestrichene Brötchen gereicht wurden. Von den Mitgliedern der „Natur und Vogelschutzgruppe Orleshausen“ war außer dem ein reichhaltiges Büfett mit Kaffee und Kuchen „ohne Bienenstich“ vorbereitet worden. Zum Schluss dieses gelungenen Tages fragte ein kleines Mädchen: „Wann ist denn wieder Honigschleudern?“ Dank des großen Zuspruchs und Erfolges konnten wir übereinstimmend antworten: “Schon im nächsten Jahr! “

Natur- und Vogelschutzgruppe Orleshausen  

Kurt Jüngling 1. Vorsitzender

 

 

 

HESSEN-MEISTERTITEL 2010 im Rock’n’Roll gehen an Orleshäuserinnen.

(sr) - Die Orleshäuserinnen Sonja Röder (B-Klasse) und Adriana Savarino (Junioren-Klasse) vom „1. RRC Frogger Büdingen“ ertanzten sich mit ihren Partnern jeweils den hessischen Landes-Meistertitel 2010. Am 12.06. ging es im saarländischen Bexbach - für die Paare des „1. RRC Frogger Büdingen“ - um die heiß begehrten Titel „Hesen-Meister“. Parallel hierzu wurde noch die saarländische Meisterschaft veranstaltet. Fünf Büdinger Paare kämpften bei sommerlichen Temperaturen in der Schüler-, Junioren-, C- und B-Klasse um den Titelgewinn und die Titel-Verteidigung für das heimische Gebiet. Für Adriana Savarino und Jens Grehling war es das erste gemeinsame Turnierin der Junioren-Klasse. Trotz der fehlenden Erfahrung und kleiner Unsauberkeiten waren beide mit ihrer Leistung zufrieden. Sie holten mit einem dritten Platz in der Gesamtwertung ebenfalls den Hessen-Meistertitel nach Büdingen. In der B-Klasse, sie war an diesem Tag die höchste Turnier-Klasse, mussten eine Akrobatik- sowie eine Fusstechnik-Runde getanzt werden, beide Ergebnisse flossen in die Bewertung ein. Gleich zwei Paare des „1. RRC Frogger Büdingen“ stellten dort ihr Können unter Beweis. Kyra Knickel und Marcus Monz, die nach langer verletzungsbedingter Abwesenheit nun endlich wieder im Turniergeschehen mitmischten, gingen zuerst an den Start. Eine fehlerfreie Akrobatik-Runde reichte leider nicht aus, um zwei kleine Unsauberkeiten beider Fußtechnik auszubügeln. So erreichten die beiden immerhin einen ehrenvollen vierten Platz in der Gesamtwertung. Sonja Röder und Patrick Nos hingegen behielten die Nerven. Sie zeigten mit ihrer Fußtechnik eine unterhaltsame und tänzerisch erstklassige Runde sowie im akrobatischen Teil „Rock’n’Roll auf höchstem Niveau“. Für diese Leistung wurden Röder und Nos mit dem hessischen Landes-Meistertitel belohnt und von den Wertungsrichtern gleichzeitig zum Turniersieger - vor den beiden ebenfallsstarken Paaren des „TV Wehen“ erklärt. Mit insgesamt drei von vier gewonnenen Landes-Meistertiteln, gilt auch dieses Jahr der „1. RRC Frogger Büdingen“ wieder als erfolgreichster Rock’n’Roll-Club Hessens. Er muss mit seinen derzeit acht aktiven Paaren auch den nationalen Vergleich nicht scheuen. Die B-Klassenpaare Knickel & Monz sowie Röder & Nos befinden sich zur Zeit in der deutschen Ranglistein der Spitzengruppe. Sie werden ihr Können auf den noch folgenden Ranglisten-Turnieren sowie der deutschen Meisterschaft im Herbst dieses Jahres präsentieren.

 

 

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